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Tipps für den MedAT 2018!

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du lernst die 10 häufigsten Fehler kennen
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neue Strategien wie Spaced Repetition
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um mindestens 50% effizienter werden
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Erfahrungen aus dem Medizinstudium
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Deine Konkurrenz sollte dieses E-Book nicht lesen
„Sehr coole Tipps! Vor allem das mit Spaced Repetition ist echt sinnvoll. Viel gelernt durch dieses E-book. Vielen Dank!“ Johannes

(verifizierter Besitzer)

„Danke für dieses super E-book. Ich habe wirklich viel daraus lernen können. Ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen.“ Mozhgan

(verifizierter Besitzer)

MedAT 2018 Anleitung

MedAT 2018 | Schritt für Schritt Anleitung

Der MedAT ist der Medizin Aufnahmetest in Österreich.

Der ist die Vorraussetzung um Medizin in Österreich studieren zu können. Um in Österreich Medizin studieren zu können, ist weder der Numerus Clausus notwendig noch gute Noten bei deiner Matura.

Es gibt nur diesen Test, der 100% ausschlaggebend ist ob du in Österreich Medizin studieren kannst.

Der Test ist so aufgebaut, dass du für jede korrekte Antwort Punkte bekommst. Schlussendlich werden dann alle nach ihren Punkten aufgereiht und die besten Leute bekommen dann einen Studienplatz zugewiesen.

Wie viele genommen werden hängt dann von den verfügbaren Plätzen ab. Aber das werden wir uns später noch genau anschauen.

In diesem Artikel werde ich euch chronologisch die Vorbereitung für den MedAT 2018 zeigen. Und deshalb werden wir jetzt auch mit der Anmeldung beginnen.

Anmeldung

Wir beginnen mal mit der Anmeldung. Weil du halt ohne der nicht wirklich den MedAT 2018 machen kannst.

Die Anmeldung kann man nur online machen. Und zwar musst du dafür auf die offizielle Seite für das Aufnahmeverfahren gehen. Dort musst du dann auswählen welchen Studiengang du machen willst.

Also entweder Humanmedizin oder Zahnmedizin. Und natürlich wo du den Test machen willst und später auch studieren wirst.

Die Online-Anmeldung erfolgt immer im März und zwar normalerweise vom 1. März bis zum Ende des Monats. Du musst dich in diesem Zeitraum anmelden, sonst gibt es keine Möglichkeit, dass du dich später anmeldest.

Wenn du dir natürlich noch nicht sicher bist, solltest du dir überlegen, dich vorsichtshalber anzumelden.

Kostenbeteiligung

Die Anmeldung kostet zwar circa 110 Euro, aber das könnte sich lohnen, falls du später draufkommst:

„Ah ich würde doch gerne den MedAT machen.“

Denn dann gibt es keine Möglichkeit. Du kannst dich nach der Frist nicht mehr anmelden, unterschätze das nicht.

Wo kannst du den MedAT machen?

Ich würde vorschlagen wir schauen uns das im Detail an.

Es gibt vier Standorte in Österreich, wo du Medizin studieren kannst.

Ich habe dir hier oben wunderschön Österreich skizziert und wir gehen jetzt die einzelnen Standorte durch und was du bei deiner Anmeldung dabei beachten solltest.

  • Wien
  • Innsbruck
  • Graz
  • Linz

Dafür schauen wir uns mal kurz die Statistik vom MedAT 2017 an. Also sprich wieviele Leute sind wo angetreten.

Ich habe euch hier unten mal die wichtigsten Zahlen zu den jeweiligen Standorten aufgeschrieben.

Hier links ist eine allgemeine Statistik über den MedAT 2017 für Humanmedizin. Summiert alle Bewerber aus den drei Kontingenten.

Kontingente

Jeder Standort hat drei verschiedene sogenannte Kontingente.

Das heißt die verfügbaren Plätze für das Studium sind aufgeteilt in drei verschiedene „Gruppen“.

Je nachdem, wo du deine Matura/Abitur geschrieben hast wirst du in eine der folgenden Kontingente eingereiht.

  • In der Österreich-Quote landen alle, die in Österreich maturiert haben. Und für dieses Kontingent gibt es 75% der verfügbaren Plätze an dem jeweiligen Standort.
  • In der EU-Quote landest du, wenn du deine Matura in einem Land absolviert hast, das ein Mitglied der EU ist. Die meisten kommen in dieser Quote aus Deutschland. Und für dieses Kontingent sind 20% der Plätze reserviert.
  • In die letzte Quote, also sprich die Nicht-EU-Quote kommst du, wenn du außerhalb des EU-Raumes maturiert hast. 5% sind für diese Quote bestimmt.

Ok also mittlerweile weist du in welcher Quote du sein wirst und kannst jetzt berechnen gegen wieviele Leute du antreten wirst.

Dadurch kannst du dir ausrechnen wieviele Bewerber im Durchschnitt um einen Platz kämpfen.

Mindestpunkte-Anzahl

Aber das ist nicht ausreichend. Viele vergessen, dass es noch einen weiteren Faktor gibt, der eigentlich wesentlich wichtiger ist als die durchschnittliche Anzahl an Bewerbern pro Studienplatz.

Die Mindestpunkteanzahl die du brauchst um den MedAT 2018 zu bestehen. Diese Zahl hängt davon ab, wie gut deine Mitbewerber sind, und ist wesentlich wichtiger als die selbsterrechnete Quote pro Platz.

Theoretisch könnten an einem Standort viele Leute antreten, aber wenn sie alle schlecht vorbereitet sind, dann sind auch die Mindestanforderungen um reinzukommen dementsprechend geringer.

Tendenziell war es immer so dass man in Wien die meisten Punkte brauchte, danach kam Graz und dann Innsbruck. Über Linz sind mir leider keine Daten bekannt.

Zusammenfassung: Anmeldung, Standorte, Entscheidung

Die Anmeldung erfolgt lediglich online und zwar den gesamten März, danach ist die Anmeldung vorbei, und sie kostet circa 110 Euro.

Es gibt vier Standorte in Österreich wo du studieren kannst, und jeder ist in drei Kontingente eingeteilt.

Vergiss dabei aber nicht dir die Mindestpunkteanzahl anzuschauen.

Testaufbau

 

Wie besprochen gitb es ja zwei Studienrichtungen Humanmedizin und Zahnmedizin. Dementsprechend gibt es auch zwei verschiedene Versionen des MedAT 2018.

Der MedAT-H für Humanmedizin und MedAT-Z für Zahmedizin. Die Tests sind unterschiedlich, beinhalten aber auch viele gleiche Testteile.

Ich würd mal vorschlagen, dass wir mit einem groben Überblick über die verschiedenen Testteile beginnen. Und zwar anhand des MedAT-H.

Der MedAT-H besteht grob eingeteilt aus vier verschiedenen Teilen.

  • BMS Teil mit 40%
  • TV mit 10%
  • KFF mit 40%
  • Die letzten 10% gehen auf SEK

Die einzelnen Teile bestehen dann aus verschiedenen Punkten. Darauf werden wir auch gleich eingehen.

Basiskenntnis-Test für Medizinische Studiengänge

Der BMS-Teil besteht aus vier verschiedenen Gebieten. Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Hier wird Stoff circa auf Matura-Niveau abgeprüft.

Das kann jedoch sehr subjektiv sein.

Weil ich zum Beispiel nicht alle Kapitel aus Biologie für die Matura lernen musste. Also verlasse dich hier auf gar keinen Fall auf dein Wissen aus der Schule.

Zu den einzelnen Teilen habe ich jeweils schon einzelne Videos gemacht, wo ich die Stichwortliste durchgegangen bin.

Es kommen aber nicht zu jedem Testteil gleich viele Fragen.

  • Bio: 40
  • Chemie: 24
  • Physik: 18
  • Mathematik: 12

Summe: 94 Fragen insgesamt in 75 Minuten.

BMS-Testaufbau

Tipps für den BMS-Teil:

1. Früh beginnen. Du solltest schon 3-4 Monate für den BMS Teil einplanen, falls es möglich ist. Es ist sehr umfangreich und deshalb solltest du die Stoffmenge nicht unterschätzen.

Es ist aber auch nicht so als ob du dafür ein Jahr lernen musst. Es ist ein bisschen schwierig den Überblick zu behalten, aber es ist auf jeden Fall gut möglich.

2. Selbstüberprüfung. Du solltest beim Lernen öfters deinen Wissenstand überprüfen, denn sonst weißt du ja nicht, wie gut du eigentlich bist. Das kannst du selbst mit Übungsfragen machen, oder auch in einer Gruppe mit anderen Personen.

3. Verschaffe dir einen guten Überblick über gängige Lernmethoden. Vor allem ist für eine solche Stoffmenge das Wiederholen sehr wichtig. Deswegen habe ich für dich ein super Wiederholungsplan. Er basiert auf der Vergessenskurve von Ebbinghaus und nennt sich Spaced Repetition.

Der Link ist hier unten. Lade dir das unbedingt runter. Denn es ist vollkommen kostenlos und spart dir enorm viel Zeit, wenn du es verwendest. Anstatt 3 mal den gesamten Stoff in Bio zu wiederholen, wirst du nach dem 1ten Durchlauf vermutlich nur einzelne Kapitel beziehungsweise Unterkapitel wiederholen müssen.

Deswegen hol dir den 100% kostenlosen Wiederholungsplan.

4. Für die einzelnen BMS-Teile habe ich jeweils ein separates Video gemacht, wo ich noch einmal genauer auf die Stichwortliste eingegangen bin. Links sind natürlich auch wieder unten.

Testformat

Hier passt es gut dazu kurz die Fragentypen azusprechen die generell beim BMS vorkommen.

Beim MedAT 2018 wirst Du durchgehend mit Fragen im Multiple-Choice-Format konfrontiert sein.

Somit ist eine gute Kenntnis der Bearbeitung der Fragen ein klarer Vorteil.

Es gibt zwei verschiedene Fragentypen.

  • „1 aus 5“ Fragen
  • Kombinationsfragen

Die Antworten werden in einen Antwortenbogen eingetragen. Bei jeder Frage kann nur eine Antwortmöglichkeit von A bis E richtig sein.

Einfache „1 aus 5“-Frage

Beispielfrage:

Welches der folgenden Bestandteile des
Cytoskeletts wird auch für die Mitose verwendet?

A. Aktinfilamente

B. Mikrotubuli

C. Intermediärfilamente

D. Kineinfilamente

E. Myosinfilamente

Vorgehensweise

N

Frage

Die „Einfache Frage“ besteht aus einer Frage und fünf Antwortmöglichkeiten aus denen eine auszuwählen ist.
N

Bearbeitung

Bei diesem Fragetyp ist jeweils immer nur eine Aussage als Antwortmöglichkeit richtig.
N

Tipps

Da Fragen in diesem Format manchmal sehr simpel gestellt sind, würde ich Euch empfehlen diese Fragen schnell zu beantworten um für die komplexeren Fragen mehr Bearbeitungszeit zu haben.

Kombinations-Frage

Beispielfrage:

Welche der folgenden Aussagen bezüglich
Zytoplasma sind richtig?

 

  1. Das Cytoskelett besteht aus dem Cytoplasma und dem Cytosol.
  2. Der Inhalt des Zellkerns wird gesondert als Karyoplasma bezeichnet.
  3. Das Cytosol besteht zum größten Teil aus Ionen und Proteinen, und zu einem sehr geringen Teil aus Wasser.
  4. Ein Bestandteil des Cytoskeletts sind Intermediärfilamente.

A. 1, 2 und 3 sind richtig.

B. 1 und 3 sind richtig.

C. 2 und 4 sind richtig.

D. nur 4 ist richtig.

E. Alle sind richtig.

Vorgehensweise

N

Frage

Die „Kombinationsfrage“ hingegen kann aus verschieden vielen Aussagen bestehen. Die Antwortmöglichkeiten sind in diesem Aufgabentyp aus verschiedenen Aussagen kombiniert. Die Kombinationsmöglichkeiten der Antworten können ebenfalls variieren.
N

Bearbeitung

Bei diesem Fragetyp ist jeweils immer nur eine kombinierte Antwortmöglichkeit richtig, außer wie bei dem Beispiel rechts die Antwort D.
N

Tipps

Eine gute Möglichkeit die Kombinationsfragen zu bearbeiten, ist das Ausschlussverfahren anzuwenden.

Das Ausschlussverfahren

 

Um Euch das Prinzip dieses Verfahrens zu erläutern betrachten wir die Beispielfrage aus der Kombinationsfrage noch ein mal.

1. Wir überprüfen die erste Aussage. Die erste Antwortmöglichkeit ist falsch. Richtig wäre: Das Cytoplasma besteht aus dem Cytoskelett, dem Cytosol und seinen Organellen. Das heißt die erste Aussage ist falsch, somit kann A, B und E nicht mehr richtig sein. 

2. Nach Betrachtung der zweiten Aussagen stellen wir fest, dass diese richtig ist. Somit haben wir die Antwortmöglichkeit D ausgeschlossen, da demnach nur die vierte Antwortmöglichkeit richtig wäre.

Die Antwort C ist richtig. 

Welche der folgenden Aussagen bezüglich

Zytoplasma sind richtig?

  1. Das Cytoskelett besteht aus dem Cytoplasma und dem Cytosol.
  2. Der Inhalt des Zellkerns wird gesondert als Karyoplasma bezeichnet.
  3. Das Cytosol besteht zum größten Teil aus Ionen und Proteinen, und zu einem sehr geringen Teil aus Wasser.
  4. Ein Bestandteil des Cytoskeletts sind Intermediärfilamente.

A. 1, 2 und 3 sind richtig.

B. 1 und 3 sind richtig.

C. 2 und 4 sind richtig.

D. nur 4 ist richtig.

E. Alle sind richtig.

Textverständnis

In diesem Testteil bekommst du mehrere Texte zum durchlesen und Fragen dazu, die in Multiple Choice Form von dir zu beantworten sind.

Die Textanzahl und Länge kann stark variieren, von kurzen Texten die ein Drittel einer A4 Seite einnehmen und längeren Texten mit einer Länge von eineinhalb Seiten.

12 Fragen werden hier in 35 Minuten abgeprüft.

Tipps

1. Schneller lesen. Du kannst Dir vor allem bei diesem Testteil viel Zeit sparen, wenn Du Deine Schnelligkeit im Lesen trainierst. Apps wie „Schneller lesen“ können dabei eine hilfreiche Unterstützung sein.

2. Graphisch darstellen. Komplexe Sachverhältnisse wie hormonelle Regelkreise sollte man graphisch darstellen. Dadurch hat man einen schnellen Überblick und spart sich bei der Bearbeitung viel Zeit.

3. Verwirrung vermeiden. Nur die Inhalte der Texte, sind für die Beantwortung der Fragen relevant. Somit können die Inhalt eurem Wissen widersprechen, aber trotzdem laut Text richtig sein.

4. Zuerst kurz fragen durchlesen. Dann weiß man schon was man suchen muss im Text!

Kognitive Fähigkeiten

Hier gibt es mehrere Untertests die eure kognitiven Fähigkeiten überprüfen sollen.

Durch viel Übung kannst du dich sehr gut auf diesen Testteil vorbereiten.

Diese Untertests machen zusammen 40% des Tests aus.

Die Fragen in diesen Testteilen sind natürlich wieder alle in Multiple Choice.

  • Gedächtnis und Merkfähigkeit 33,33%
  • Figuren zusammensetzen 20%
  • Wortflüssigkeit 20%
  • Zahlenfolgen 13,33%
  • Implikationen erkennen 13,33%

Figuren Zusammensetzen

Hier ist gleich ein Beispiel eingeblendet, damit ihr euch das gut vorstellen könnt.

Ihr habt 15 Aufgaben in 20 Minuten zu lösen.

Ihr seht hier oben eine Figur, die in viele Teile zerlegt wurde. Es geht darum herauszufinden welche Figur es ist und ob sie in den Antwortmöglichkeiten ist.

Es gibt einige Tricks die man beim Lernen dafür anwenden kann.

1. Druckt euch Figuren aus und schneidet sie auseinander. Dann nehmt die Teile und versucht sie so schnell wie möglich wieder zusammenzufügen. Das ist eine gute Übung um dann später diese Teile im Kopf drehen zu können.

2. Versuche dir die Figur in der Aufgabe zu zeichnen. Es ist hier erlaubt Sachen dazuzumalen und das solltest du auch auf jeden Fall machen.

3. Orientiert euch an den Winkeln. Jedes 5-Eck zum Beispiel hat in seinen Kanten einen bestimmten Winkel, der immer gleich groß ist aufgrund seiner Mathematischen Gegebenheit. Dadurch bekommt man schnell ein gutes Auge dafür welche Figur das sein sollte.

Es kann natürlich immer noch sein das die Teile dann nicht 100% zu der Figur zusammenpassen, weil ein Teil fehlt oder ein Teil zu viel ist. Aber es ist ein guter Indikator.

4. Einfach nur üben. Im Endeffekt gibt es aber keine Geheimstrategie dafür. Übe viel und du wirst dementsprechend gut.

Gedächtnis und Merkfähigkeit

Der Untertest „Gedächtnis und Merkfähigkeit“ prüft deine Kapazitäten fürs Gedächtnis. Hier bekommst du 8 Allergieausweise von denen du dir die Fakten die darauf stehen merken musst. Auf jedem der 8 Allergieausweise sind 8 Fakten drauf.

  1. Das Ausweisbild.
  2. Name
  3. Geburtstag
  4. Blutgruppe
  5. Medikamenteneinnahme
  6. Allergie
  7. Ausweisnummer
  8. Ausstellungsland
Allergie Ausweis MedAT
(Die Ausweise beim MedAT sehen etwas anders aus. Das ist mehr eine lusige Darstellung.)
Tipps

1. Dieser Test besteht aus zwei Teilen. Einmal die Einprägephase und dann später die Rekognitionsphase. Wichtig ist, dass du bei der Einprägephase dir keine Notizen machen darfst. Denn das wäre ja wohl schummeln. Also aufpassen.

Zwischen der Einprägephase und der Rekogknitionsphase sind zwei Testteile, einmal Zahlenfolgen und Implikationen Erkennen. Das kann euch sehr verwirren, weil man die Zahlen schnell vergisst, wenn man dazu keine langfristige Gedächtnismethode hat.

2. Ihr müsst euch überlegen wie ihr euch die Fakten merken wollt. Für jedes der Punkte müsst ihr euch eine Strategie bzw. Methode ausdenken, wie ihr euch persönlich diese am Besten merken könnt. Verlinkt die Informationen einer Person gut miteinander, merkt euch aber auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den 8 Personen.

3. Die Information muss schnell abrufbereit sein. Ihr könnt euch nicht viel Zeit nehmen um die Fragen zu beantworten. Ihr habt für 25 Fragen 15 Minuten Zeit. Wenn ihr euch bei einer Frage nicht sicher seid, schaut euch die nächsten an. Oftmals ist das so, dass man aus einer der kommenden Fragen eine Information herausfiltern kann, die dir wo anders hilft.

4. Für die Zahlen empfehle ich das Major-System. Für jedes der Zahlen stehen 2,3 Konsonanten. Für die Zahlen 1-99 habt ihr dann bestimmte Worte, mit denen ihr euch die Ausstellungsnummer und, wenn ihr seht dass auch der Geburtsmonat der gleiche ist, auch das Geburtsdatum merken könnt. So konvertiert ihr eine schwer zu merkende Information „Zahl“ in ein Bild, und aktiviert so eure visuelle Merkfähigkeit, die wesentlich höher ist.

Für die 8 einzelnen Informationspakete, schlage ich vor ihr benutzt die Loci-Methode. Das bedeutet ihr verknüpft die Fakten mit einem Ort. Ich habe mir für jede Blutgruppe 1 Zimmer ausgesucht und alle Personen mit der gleichen Blutgruppe in das gleiche Zimmer gesteckt.

So ähnlich habe ich auch die restlichen Fakten mit den Personen verknüpft. Dabei habe ich geachtet, dass jede Person ihr eigenes Plätzchen im Zimmer hat und dass ich die Fakten der Personen untereinander nicht verwechsel.

Die Personen können und sollten auch miteinander interaktiv in Kontakt treten. Dadurch kannst du eine kurz vergessene Information durch eine mit ihr verknüpfte ins Gedächtnis rufen. Versuche Geschichten zu erfinden, je krasser und komischer die Geschichte desto besser merkst du dir das.

Zahlenfolgen

Der Untertest Zahlenfolgen testet deine mathematische Schnelligkeit mit den vier Grundrechnungsarten. In diesem Testteil müsst ihr Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren können. Und das so schnell wie möglich.

Du musst aus einer Abfolge von 6 Zahlen die logische/mathematische Weiterfolge berechnen. Sprich du musst die Rechenoperationen in dieser Zahlenfolge verstehen um die nächsten zwei zu erkennen.

Ich bin ausführlich in dem Zahlenfolgen Video auf die Details eingegangen, deswegen werde ich dir hier nur die wichtigsten Tipps für das Üben geben.

Tipps

1. Wichtig ist hier natürlich der Zeitdruck. Deswegen musst du so schnell wie möglich sein. Das hilft dir dann auch für den Mathematik-Teil von BMS.

2. Wie wirst du schneller? Ganz einfach durch viel Übung.

3. Mache es am besten in weniger Zeit als du beim Test zur Verfügung hast. Versuche vielleicht sogar 15 in 10 Minuten hinzubekommen.

4. Und mache verschiedene Schwierigkeitsgrade. Am besten auch schwieriger als beim MedAT.

Implikationen Erkennen

Der nächste Untertest sind Implikationen Erkennen. Der Test ist eigentlich nicht so schwer und ihr könnt hier eigentlich alle Punkte holen, wenn ihr es gescheit macht. Weil es begrenzt viele Möglichkeiten für die Zusammensetzung gibt.

Es gibt viele Variationen von diesen Aussagen und deren Implikationen. Dazu gibt es ein separates Video hier.

Auf jeden Fall sind hier 10 Aufgaben in 10 Minuten zu lösen.

Um diese Beispiele zu lösen verwendet ihr am besten die Venn-Diagramme. Aber das wird eigentlich gut in dem anderen Video behandelt.

Wortflüssigkeit

Bei diesem Untertest musst du aus einem Buchstabensalat das richtige Wort herrausfinden um später in der Antwort den richtigen Anfangsbuchstaben anzukreuzen.

Tipps

 

1. Es gibt einige Buchstaben die sehr oft zusammen vorkommen:

Zum Beispiel TH, CH, SCH, CK, Doppelkonsonanten aller Art: TT, MM, SS, und viele weitere

Vokale kommen auch gerne zusammen vor: EI, IE, EU, AU…

2. Falls du das Wort nicht innerhalb einiger Sekunden herrausfindest, dann gehe zum nächsten über denn dein Gehirn wird währenddessen weiterarbeiten und später findest du es vielleicht ja.

3. Es gibt auch immer die Antwortmöglichkeit E. Das heißt auch wenn du das Wort gefunden hast, muss der Anfangsbuchstabe nicht enthalten sein.

Für mehr Infos schau dir am besten mein Wortflüssigkeits-Video an.

Sozial Emotionale Kompetenzen

Besteht aus zwei verschiedenen Teilen den Emotionen Erkennen und dem Sozialen Entscheiden.

Emotionen Erkennen

In diesem Testteil müsst ihr herrausfinden wie sich eine Person in einer beschriebenen Situation fühlt.

10 Aufgaben in 15 Minuten.

Dazu gibt es eine Theory auf der dieser Test basiert.

Sie wird Roseman Theory genannt. Lest euch das am besten durch und ihr werdet wissen was ihr bei diesem Untertest ankreuzen müsst.

Soziales Entscheiden

Soziales Entscheiden basiert darauf wie du dich in einer gewissen geschilderten Situation verhalten würdest.

10 Aufgaben in 15 Minuten.

Das werde ich auch wieder nur kurz anscheiden. Vielleicht werde ich dazu noch ausführlichere Videos machen, falls ihr das wollt.

Auf jeden Fall beruht dieser Untertest wieder auf einer Theorie.

Diese heißt: Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung.

„Hiermit wären wir fertig mit dem Testaufbau!“

Lernmethoden

Jetzt werden wir uns mit den wichtigsten Lernmethoden für den MedAT beschäftigen.

1. Für den BMS-Teil brauchst du einen guten Lernplan der den gesamten Stoff gut strukturieren kann.

Ich empfehle auch dafür den Spaced Repetition Lernplan. Er ist aufgebaut nach der Vergessenskurve von Ebbinghaus, und zwar so, dass der maximale Lernerfolg damit für mich persönlich zumindest gelingt.

Wieder einmal habe ich darüber auch schon ein Video gemacht wo ich darauf sehr spezifisch eingegangen bin und anhand von Beispielen erklärt wie man diesen Lernplan erstellt. Der Link zu diesem Lernplan ist natürlich auch wieder in der Beschreibung unten.

2. Beim Lernen selbst verwende ich oft die Pomodoro Technik.

Keine Sorge dafür braucht ihr keine Tomate und auch keine Tomatenuhr.

Ich teile mir einfach meine Lernblöcke in 25 Minuten Einheiten auf. Weil ich oft merke dass danach mein Potenzial etwas nach unten geht und dann mache ich eine kurze Pause.

3. Die spezifischen Methoden für die einzelnen Testteile sind eigentlich eh schon dort erwähnt worden. Deswegen werde ich darauf jetzt nicht mehr eingehen. Schaue dich auf unserem Channel um. Dort findest du viele weitere hilfreiche Videos.

MedAT Tipps

1. Anmeldung

Achte darauf, dass du die Anmeldung für den MedAT nicht verpasst. Zeit-raum dafür ist der März. Sowohl für Anmeldung als auch für die Bezahlung der Kostenbeteiligung.

Nach dem erfolgreichem Bestehen des MedAT gibt es auch eine Inskriptionsfrist, die zu beachten ist.

Es ist ärgerlich, die Frist für die Anmeldung zum MedAT zu verpassen, weil der Test nur ein Mal im Jahr stattfindet. Anmeldungen nach der Frist gibt es leider nicht.

 

Lösung

Damit dir solche Fehler nicht passieren, empfehle ich dir diese Termine zB in deinem Smartphone mit einer Erinnerungsfunktion einzutragen, oder in deinem Terminkalender prägnant zu markieren.

Termine

▢ Internet-Anmeldung 1.3.2018 bis 31.3.2018
▢ Bezahlung der Kostenbeteiligung 1.3.2018 bis 31.3.2018                                        ▢ Testteilnahme 6.7.2018
▢ Bekanntgabe der Ergebnisse ab KW 32
▢ Studienplatz aufgrund der Rangliste erhalten
▢ Nach Ergebnisfeststellung: Zulassung zum Studium

 

2. Fange früh genug an zu lernen!

Und plane ein früher fertig zu werden als du es musst. Wir überschätzen uns meistens und stressen uns kurz vor der Prüfung weil der Plan nicht aufgegangen ist. Präventionsmaßnahme dafür ist früher fertig werden zu wollen.

Um einen Puffer für alle Eventualitäten, Widrigkeiten, plötzlich auftretenden Termine und Ereignisse zu haben, braucht es einen ambitionierten Zeitplan mit einer Deadline, die zumindest 2 Wochen vor dem MedAT –Termin liegt.

Man erstellt für gewöhnlich einen Lernplan, der nur unter optimalen Lernbedingungen ausführbar ist. Aus eigener Erfahrung könnt ihr vielleicht bestätigen, dass nicht jeder Lerntag optimal verläuft.

Deshalb sollte man einplanen, früher fertig werden zu wollen, als man müsste, um zu verhindern, dass man am Schluss zu wenig Zeit hat.

Einen Lernplan zu entwickeln, bei dem Rücksicht auf diese Faktoren genommen wird, ist sehr mühsam, und hängt sicher auch von dem vorgegebenen Lernstoff ab.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich bis zu einem Drittel des gesamten Zeitraumes als Pufferzeit einberechnen sollte, um es, trotz aller Zwischenfälle, zu schaffen, am Testtermin gut vorbereitet zu sein.

Im Moment erscheint Dir das wahrscheinlich zu viel, aber wie oft hast Du dir kurz vor einer Prüfung gewünscht, noch eine Woche länger Zeit zu haben.

Mach Pausen!

Dein Gehirn braucht Pausen. Das äußert sich auch dadurch, dass die meisten von uns täglich 6-8 Stunden Schlaf benötigen. Auch beim Lernen hat man pro Stunde eine gewisse Menge an Lerninhalten die man sich merken oder bearbeiten kann. Erfahrungsgemäß ist es schwer, hier generelle Aussagen zu treffen, weil das von vielen verschiedenen Faktoren abhängt.

 

 

3. Mache dir einen Lernplan

Es gibt auf jeden Fall einen Zusammenhang zwischen den Leuten die den MedAT schaffen und denen die das Lernen gut organisieren können ohne ständig von Chaos überfordert zu werden.

Ein Schlüsselelement beim langfristigen Lernen von mehreren Inhalten ist die Einteilung des Stoffes.

Hier unterscheidet man zwischen neu zu lernenden Inhalten und dem Wiederholen. Mein derzeitiges Lernmodell richtet sich nach Spaced Repetition.

Dieser Lernplan richtet sich nach der Vergessenskurve von Ebbinghaus, und hat den Anspruch die Lerninhalte zu den richtigen Zeitpunkten zu wiederholen, um den maximalen Effekt dabei zu erzielen. In der Praxis ist dies momentan mein persönlicher Favorit.

 

4. Mache Pausen

Du kannst einfach nicht stundenlang durchlernen ohne Pausen zu machen. Dein Körper ist keine Maschine und braucht Ausgewogenheit. Dazu gehört auch, dass du regelmäßig Sport machst, genügend Schlaf bekommst und keine S*****e (Fast Food) isst.

Ausgleich

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Ein lateinisches Sprichwort (im Original: mens sana in corpore sano), wie viele andere, mit denen wir im Lateinunterricht gequält wurden. Aber gerade dieses Sprichwort ist von besonderer Bedeutung für das Lernen.

Ohne einem körperlichen Ausgleich wird man auf Dauer träge. Ich konnte dies schon bei mir selbst öfters beobachten. Meine Leistung sinkt bemerkbar nach mehr als einer Woche ohne Sport. Dies ist natürlich nicht nur auf das Lernen bezogen, sondern auch allgemein auf das Wohlbefinden des menschlichen Körpers.

Mein Tipp wäre eine sportliche Aktivität in den Lernplan zu integrieren und ihn als festen Bestandteil aufzunehmen und zu pflegen.

Schlaf

Die Regenerationszeit während des Schlafs nimmt zwar einiges an Zeit in Anspruch, darf aber nicht vernachlässigt werden. Der persönliche Bedarf kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

Das Wichtigste ist jedoch, dass Du herausfindest, wie viel Zeit Du wirklich benötigst und Dich daran hältst. Andererseits ist zu viel Schlaf auch nicht besonders fördernd, es sei denn der Körper benötigt es.

Aber um das herauszufinden, solltest Du einfach auf die Signale Deines Körpers Rücksicht nehmen. Zum Thema Schlaf gibt es noch weitere wichtige Punkte.

Aufwachen ist oft bei vielen nicht gleich Aufstehen. Da liegt man gerade so gemütlich im Bett und schaut sich noch am Smartphone etwas an bevor man aufsteht.

Kaum hat man sich versehen, ist eine Stunde an sinnlosem Surfen durch soziale Netzwerke oder durch Youtube-Videos vergangen. Auf diese Art und Weise verschwendet man in Summe sehr viel Zeit, die einem kurz vor der Prüfung dann oftmals fehlt.

Um dem entgegenzuwirken, kann man zum Beispiel den Wecker im Zimmer so positionieren, dass man dann tatsächlich gezwungen ist, aufzustehen, um ihn auszuschalten.

Es kann aber sein, dass man sich danach trotzdem noch mal kurz hinlegt. Der Schlüssel ist hier wieder mal die eigene Motivation.

Wenn du aufstehst und ein Ziel vor Augen hast, dann hast du auch einen Grund so schnell wie möglich aus dem Bett zu hüpfen um deinen Tätigkeiten nachzugehen.

Vor dem Schlaf

Eine gute Beschäftigung vor dem Schlafen gehen kann sehr förderlich sein, um den Tag ausklingen zu lassen und auf andere Gedanken zu kommen. Ich kann mich zB für das Lesen von Bücher begeistern.

Das Lesen erweitert meinen geistigen Horizont in nicht-medizinischen Bereichen. Früher hatte ich die Gewohnheit mich mit dem Laptop ins Bett zu legen, um mir noch Serien und Filme anzusehen.

Das verzögert nur leider die Zeit, die der Körper braucht um in den Schlafmodus überzugehen. Ein Buch ist weniger anstrengend für die Augen und dein Gehirn muss weniger Eindrücke verarbeiten.

Dasselbe trifft auch natürlich auf Handys etc. zu. Hörbücher könnten vielleicht für den Einen oder Anderen ein geeigneter Weg sein, um sich am Ende des Tages etwas zu entspannen mit dem gleichen Sinn, dass man nicht dieser Reizüberflutung vom Laptop ausgesetzt wird.

 

 

5. Ordnung an deinem Lernort

Achte darauf Ordnung an deinem Lernort und in deinen Lernmaterialien zu haben. Deine Umgebung ist ein Abbild dessen wie es in deinem Kopf aussieht. Merke dir das! Aufstehen und Bett machen!

Umgebung

Damit Du beim Lernen immer den Überblick bewahren kannst, braucht dein Gehirn eine gewisse strukturelle Ordnung. Deine Umgebung beeinflusst dich, gewollt oder ungewollt.

Das führt dazu, dass eine Unordnung in deiner Lernumgebung auch zu einer inneren Unordnung führt.

Lernmaterialien

Hier gilt dasselbe Prinzip. Eine mangelnde Organisation und ein Durcheinander der Lernmaterialien führt ebenfalls zu einer inneren Unordnung.

Schriftliche Dokumentationen über das zu Lernende und Gelernte in Form von täglichen und wöchentlichen To-do-lists sind hier sehr hilfreich.

Dadurch habt ihr nicht nur klare Ziele für den Tag, sondern könnt auch zusammenfassen, welche Themen ihr beispielsweise ausgelassen habt oder ob ihr euer Lernpensum steigern könnt.

Andererseits hilft es auch einen Überblick über den Stoff zu bewahren, um nicht ständig von der Fülle des Lerninhalts erdrückt zu werden.

 

6. Erstelle dir einen personalisierten Lernplan

Für das tägliche Lernen erstelle dir To-Do Lists aus dem Spaced Repetition Lernplan. Setze dabei Deadlines für die einzelne Punkte um dem Gefühl entgegen zu wirken, du hättest eh den ganzen Tag Zeit dafür, deswegen kannst du dir eh ruhig Zeit lassen.

Der tägliche Lernplan war einer der besten Verbesserungen, die ich bei meinem Lernen nach der Schulzeit vorgenommen habe. Dafür verwende ich Notizbücher im A4 Format.

Du solltest dir ein Format auswählen, mit dem du gut zurecht kommst. Im A4 Format gehen sich bei mir 2 bis 3 verschiedene tägliche To-Do-Lists aus. Dadurch habe ich über die anderen Tage einen schnellen Überblick.

Als ich begann, den Stoff in einer To-Do-List aufzuschreiben, habe ich einige positive Effekte erlebt. Erstens gibt es ein gutes Gefühl die einzelnen Aufgaben Schritt für Schritt abzuhaken.

Dafür sollte die to-do-list auch aus mehreren Begriffen bestehen. Zweitens kommt es weniger oft zu der Situation, dass Du Dir während des Lernens die Frage stellst, was Du jetzt eigentlich lernen sollst.

Das kann Dich viel Zeit kosten, weil man dann meist aus dem Lernflow herauskommt. Darüber hinaus führt es eventuell auch dazu, dass man ungewollt zwischen einzelnen Themengebieten hin und her springt und letzten Endes wieder in einem chaotischen Zustand landet.

 

7. Vorbereitung

Erstelle dir deine To-Do-Lists am besten am Tag vorher. Dann ist dein Gehirn in der Früh schon vorbereitet darauf was kommt.

Parkinson-Gesetz:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

Bei der Erstellung eines Lernplans solltest Du darauf achten, diese Gesetzmäßigkeit im Hinterkopf zu behalten.

Die kognitiven Teile haben fixe Vorgaben (zB: 15 Aufgaben in 20 Minuten) und können daher in der Zeitplanung gut eingebaut werden. Bei dem Wissensteil musst Du darauf achten, wieviel Zeit du benötigst. Im Optimalfall kannst du diese auch kontinuierlich steigern.

Priming Effekt:

Bei der Erstellung von Lernplänen bin ich auf ein interessantes Phänomen gestoßen. Es gibt einen Unterschied, ob man einen Lernplan am selben Tag vor dem eigentlichen Beginn des Lernens macht, oder, ob er am Vorabend erstellt wird.

Wenn ich meinen Lernplan am Abend davor erstelle, fange ich wesentlich früher an zu lernen, weil ich mir keine Gedanken machen muss, was ich heute tun soll. Die Geschwindigkeit, in der ich diesen Plan verfolge, ist dann auch deutlich schneller.

Dieses Phänomen lässt sich durch den Priming Effekt erklären. Man versteht unter Priming die Beeinflussung der Verarbeitung eines Reizes durch vorangegangene Reize.

Das bedeutet so viel wie: Durch die Vorbereitung des Lernplans am Abend davor, bereitet sich das Gehirn längere Zeit darauf vor.

Dadurch fällt es leichter, am nächsten Tag reinzustarten und die Zeiten zwischen zwei Punkten auf der Liste ist wesentlich kürzer, weil du nicht abwiegen musst, was als nächstes gelernt werden soll.

Eventuell kann es Dir helfen, die einzelnen Punkte mit Zahlen zu priorisieren, um sie zuerst zu erledigen.

 

8. Motivation

Sei kein unmotivierter Klumpen der an dem Sessel klebt und sich darüber Gedanken macht wie ungerecht und schwer das Leben ist. Wenn du nicht motiviert bist. Scheiß drauf! Du musst einfach lernen und zwar so viel und so hart wie nur möglich.

Vielen Leuten fehlt beim Lernen ein klarer Ansporn. Wenn man sich diese Frage nicht beantworten kann, leidet die eigene Motivation darunter. In der Schule haben wir gelernt, diesen Aspekt des Lernens zu vernachlässigen.

Die Motivation zum Lernen fehlt meistens, wenn Du beim Lernen keinen Sinn darin siehst, den Stoff zu können. Auch wenn es manchmal auf den ersten Blick nicht bemerkbar ist, wozu man bestimmte Sachen lernen muss, sollte man das größere Bild nicht vergessen.

Somit ist das, was du lernst um den MedAT zu bestehen nicht nur inhaltlich relevant. 

 

9. Wissen testen

Teste dein Wissen mit Übungsfragen oder durch das Durchbesprechen in einer Gruppe. Einerseits motiviert das, wenn du es schon kannst, und wenn du es noch nicht kannst, dann ist es ein gutes Feedback wo du noch was dazu machen musst.

Um deine Effizienz zu überprüfen, d.h. zu überprüfen, wie viel du vom Stoff beherrscht, den du gelernt hast, ist es hilfreich sich zu testen oder sich in einer Gruppe gegenseitig abzufragen. Für den Lernverlauf ist es sehr wichtig zu wissen, wie viel man schon weiß und wie schnell man dort hingekommen ist, um das steigern zu können.

 

10. Lerngruppen

Lernst du am besten alleine oder in Gruppen. Finde es heraus und mache das was am besten für dich funktioniert.

Lerngruppen können sehr effizient sein, solange alle davon profitieren. Es gibt Inhalte, die man gut in einer Gruppe neu dazu lernen kann, wenn alle eine ähnliche Geschwindigkeit haben und motiviert sind.

Wenn du gerne alleine lernst, weil du andere Lernmethoden lieber hast, kannst du jedoch überlegen, in einer Gruppe den Stoff zu wiederholen. Hier werden einem eigene Fehler bewusst, man kann sein Wissen mit anderen abgleichen und sich vergleichen.

Das Erklären des Stoffes ist meiner Meinung nach eine hervorragende Möglichkeit, seine Wissensinhalte zu strukturieren und eigene Lücken aufzudecken.

 

11. Lernmethoden

Versuche nicht den Stoff Auswendig zu lernen! Diese Holzhammer-Methode funktioniert vielleicht für kurze Zeit. Aber es geht hier darum, dass du den Stoff verstehst und anwenden kannst um die Fragen beantworten zu können.

Man kann die Lerninhalte grundsätzlich in zwei verschiedene Formen unterteilen. Einerseits gibt es Fakten, also z.B. Aufzählungen, andererseits gibt es Konzepte. Konzepte beschreiben Mechanismen und Abläufe, die man verstehen sollte.

Das pure Auswendig lernen ist bei weitem die schlechteste Methode um zu lernen. Leider ist das Lernen zu lernen an sich nicht Teil der regulären Schulbildung.

Man weiß zwar, was man in der Schule lernen soll und manchmal auch warum. Aber wie man lernt und welche Möglichkeiten es gibt, muss man sich selbst beibringen oder beibringen lassen.

 

Jetzt wollte ich euch noch ein paar nützliche Tools auf den Weg mitgeben.

Wichtige Tools

1. Anki: kostenloses Karteikarten- System für euren Computer oder auch euer Handy. Super zum lernen von hartnäckigem Stoff der einfach nicht reingehen will. Beruht ebenfalls auf der Methode von Spaced Repetition und ist somit sehr wirkungsvoll.

2. Spaced Repetition Lernplan für den BMS-Teil. Hier unten in der Beschreibung auch kostenlos von mir zur Verfügung gestellt.

3. Für alle von euch die auch am Abend den Laptop oder PC benutzen empfehle ich einen Filter der die blauen Wellen raushaut. Die sorgen dafür, dass man wach bleibt und wenn man bis kurz vor dem Einschlafen mit dem Laptop etwas macht, dann kann man schlechter einschlafen.

Ich verwende dafür f.lux, ist kostenlos und funktioniert echt super.

Ok Leute hiermit währen wir am Ende angelangt! Ich hoffe ich konnte euch das wichtigste über die Vorbereitung in diesem Artikel bieten.

Falls ich irgendwelche wichtigen Sachen vergessen habe, schreibe es bitte unten in die Kommentare und wir können uns dort weiter unterhalten 🙂

Viel Erfolg bei deiner MedAT Vorbereitung, 

wünscht dir Robert Trojak

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